17.000 setzten ein Zeichen für Toleranz und Weltoffenheit
Auf der eigens installierten Twitter-Map auf der Bündnis-Website war es gut zu sehen: Tausende folgten dem Aufruf zur Menschenkette am 13. Februar 2011 und setzten ein deutliches Zeichen für Toleranz und Weltoffenheit. Mehr als 17.000 Demokraten waren es um 14 Uhr, die sich an den Händen fassten und so einen menschlichen Ring um die Altstadt formten.
Mit dem Einsetzen des Glockenläutens reihten sich die Menschen ein in eine Kette über den Altmarkt, am Schloss vorbei, über die Albertbrücke, am Elbufer, über die Carolabrücke, an der Synagoge, auf der St-Petersburger Straße bis zum Rathaus und über die Brühlsche Terrasse. Unter ihnen viele Mitarbeiter aus Agenturen und Selbstständige des Bündnis ‚Wir gestalten Dresden'. „Unsere Branche lebt von Akzeptanz, Offenheit und Verständigung. Deshalb war es uns besonders wichtig, die Menschenkette gegen Krieg und Extremismus mit zu gestalten und gleichzeitig ein Statement abzugeben: Wir zeigen, dass Dresden als unsere Heimat, als unser Lebensmittelpunkt und als unser Wirtschaftsstandort eine weltoffene Stadt ist", sagte Ulrike Lerchl, Mitinitiatorin von ‚Wir gestalten Dresden'.


