Alles auf einem Blick

Basisstudie Filmland Sachsen

Der Filmverband Sachsen  hat vor kurzem eine Studie über den hiesigen Filmstandort erstellt und präsentiert nun die Ergebnisse. Ziel war es den aktuellen Status Quo der Filmbranche im Freistaat zu ermitteln und so eine qualitative als auch quantitative Informationsbasis zu schaffen. Dazu wurden vom März bis September 2015 sächsische Unternehmen per Online-Umfrage um Auskunft gebeten. Insgesamt nahmen 223 Personen teil, von denen 165 den Fragebogen vollständig ausfüllten.

Eine erwartbares Ergebnis war die duale Fokussierung der Filmbranche auf die Standorte Dresden und Leipzig. Der Großteil der Befragten stammt aus diesen beiden Städten (36% Dresden/ 50% Leipzig). Besonders Leipzig hat durch den Sitz des MDR eine Sonderstellung in der sächsischen Medienlandschaft. Die meisten Freischaffenden arbeiten dort und  der größte Umsatz wird  ebenfalls in Leipzig generiert. Durch die Präsens der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) sind besonders Kinofilme, Reportagen und der fiktionale Film wichtige Arbeitsbereiche.

Dresden zeichnet sich durch die Fokussierung auf Animationsfilme, Kurzfilme und Werbefilme aus und ist weniger stark vom MDR geprägt als Leipzig. Die ländlichen Räume, sowie Chemnitz und Umland verfügen nur über vereinzelte Unternehmen in der Film-und Fernsehbranche. Die meisten Unternehmen verdienen im Jahr unter 1 Millionen Euro, insgesamt ist die Branche klein-und mittelständisch geprägt. Ein nicht unerheblicher Teil der Befragten geben an, dass sie unter 17 500€ im Jahr verdienen. Sie fallen damit unter die steuerliche Kleinstunternehmerregelung – ein alarmierendes Zeichen.  Daher verwundertes nicht, dass viele regelmäßig keine Gewinne oder sogar Verluste erwirtschaften.

Jahresumsatz Studie

 

Die Filmschaffenden schätzen besonders das kulturelle Angebot und die günstigen Mitpreise in Sachsen. Weniger gut kommt die Interessenvertretung durch Kammern und Verbände, der Mangel an Aus-und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Defizite bei Förderungen an. Auch die fehlende Kompetenz von Banken im Bereich der Filmfinanzierung wird kritisiert. Der MDR kommt ebenfalls eher schlecht weg. Speziell in Dresden wünschen sich viele vom ansässigen MDR-Landesfunkhaus mehr Aufträge an unabhängige Produktionsunternehmen.

Die Studie kommt zu dem Fazit, dass es neue Förderinstrumente in Sachsen geben muss, um eine nachhaltige Entwicklung in der Filmbranche voranzutreiben. Diese sollten sowohl die Stärkung von bereits exsistierenden Unternehmen zum Ziel haben, als auch mehr Anreize für Neugründungen bieten. Die Studie wird zum ersten Mal öffentlich am 16. Juni während der 9. Filmsommer Sachsen in Leipzig vorgestellt – danach können die kompletten Ergebnisse auf der Webseite des Filmverbandes nachgelesen werden.

Portraits Bild

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