Nachgefragt: WGD GestalterIn des Monats

Nachgefragt: Wir gestalten Dresden – Gestalter_In des Monats

Dresden: „Was willst du als nächstes ändern?“

Wer sind die Köpfe hinter der Dresdner Kultur- und Kreativwirtschaft? Was inspiriert Kreativschaffende in Dresden? Und was könnte in der Zukunft noch besser laufen?
Wir wollen wissen, wer Dresdens Querdenker und Ideengeber sind. Mit zehn Fragen und einem Selfie #atwork wagen wir den Blick hinter die Kulissen. Warum Design nicht zwangsläufig etwas mit dem Aussehen zu tun hat, wir haben wieder Nachgefragt!

Nachgefragt! im August: Martin Fiedler, Produktdesigner

Martin Fiedler

Martin Fiedler studierte Produktdesign in an der HTW Dresden (DE) und dem IKDC in Lund (SE). Nach Arbeits-aufenthalten in Berlin (DE) und Barcelona (ES) ist er seit 2007 einer der Köpfe von neongrau, wurde mehrfach ausgezeichnet mit dem Sächsischen Staatspreis für Design und dem German Design Award. Er ist Gründungsmitglied von Wir Gestalten Dresden und neonworx.

 neongrau_logo

 

Dein Geschäftskonzept in 140 Zeichen:

Machen! @neongrau @neonworx @wirgestaltendd

Welcher Gegenstand ist aus deinem Arbeitsumfeld nicht wegzudenken?

Telefon

Wenn ich anderen erkläre, was ich beruflich mache, dann…

… muss ich das immer anhand vieler Beispiele tun.

Um in meiner Branche Erfolg zu haben, braucht man…

… 20% des Wissens um 80% der Probleme zu lösen. Die Kunst ist, die richtigen 20% zu kennen. Von allem.

Reach to the stars: Wo siehst du dich in 5 Jahren?

Auf dem Weg zu den übrigen 80% Prozent.

Wenn du in Dresden eine Sache verändern könntest, dann…

… würde ich dieser Frage umformulieren: „Was willst du als nächstes ändern?“

Wo ist Dresden am kreativsten?

Im Kleinen. Im Verborgenen. Weil die Leute so damit beschäftigt sind geilen Scheiß zu machen, muss man sie fast dazu prügeln über sich zu reden. Andere hingegen reden ständig. Ungefragt.

Welches Klischee über deine Branche nervt dich am meisten?

Das man ohne auskommt.

Und was leider nur die wenigsten wissen:

Das Design nicht zwangsläufig etwas mit dem Aussehen zu tun hat. Im englischen Sprachraum umfasst „to design“ alles vom Konstrukteur bis zum Dekorateur. Vom Softwareinterface, über Dosenöffner bis zum Verkehrskonzept oder der Art und Weise wie man einen Antrag auf Fahrtkostenrückerstattung stellen muss.

Dein Mantra?

Es gibt oft tausend Gründe dagegen und manchmal nur einen dafür.

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