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Neue Zahlen zur Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland

Dass die Kultur- und Kreativwirtschaft in den letzten Jahren einen Wachstumsprozess durchfuhr, bewies bereits die neue Studie zur Kultur- und Kreativwirtschaft in Dresden. Auch deutschlandweit erfuhr dieser Branchenzweig einen Wachstum: die neuen Zahlen zur Kultur- und Kreativwirtschaft für Deutschland finden sich im kürzlich veröffentlichten Monitoringbericht für das Jahr 2018. Aus diesem gehen vor allen weiterhin wachsende Zahlen hervor:

DIE FAKTEN

2017 zählte die Kultur- und Kreativwirtschaft 254.700 Unternehmen und insgesamt 1.675.287 Gesamterwerbstätige. Trotz des bereits ausgeprägten Anstiegs im Jahr 2016 verzeichnete die Bruttowertschöpfung 2017 einen erneuten Sprung und erreichte 102,4 Mrd. €. Das ist bereits das achte Jahr in Folge mit einer positiven Wertschöpfungsentwicklung. Die Kernbeschäftigung, welche aus sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und Selbständigen besteht, legte ebenfalls deutlich zu und macht rund 69 % der Gesamtbeschäftigung aus. Die Gründungsrate betrug weiterhin über 5 % und ist vor allen auf die Teilmärkte Software- und Gamesindustrie, Designwirtschaft, Architekturmarkt und Werbemarkt zurückzuführen.

Impulsgeber für Innovation

Der diesjährige Monitoringbericht setzt sich unter anderem mit dem Themenschwerpunkt der Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft als gesamtwirtschaftlicher Impulsgeber für Innovationen und Wirtschaftswachstum auseinander. 2017 wurden 5,6 Mrd € für Innovationsausgaben getätigt, was 3,6 % der gesamtdeutschen Innovationsausgaben ausmacht. Einen großen Einfluss hat hierbei die Software- und Gamesindustrie, auf welche 70,5 % dieser Ausgaben zurückzuführen sind.

Weitere ausführliche Zahlen und Informationen zum Monitoring-Bericht 2018 gibt es hier.

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