Dresden, da geht noch was!

Der Branchenverband der Dresdner Kultur- und Kreativwirtschaft will Dresdens Kreativlandschaft mit neuem Vorstand und Aufsichtsrat deutlich sichtbarer machen und setzt sich für die Anerkennung kreativer Arbeit ein.

Es ist entschieden. Zur Mitgliedervollversammlung des Branchenverbandes der Dresdner Kultur- und Kreativwirtschaft Wir gestalten Dresden wurden am 18.10. Vorstand und Aufsichtsrat neu gewählt.

In ihren Ämtern bestätigt und mit deutlicher Mehrheit in den Vorstand wiederberufen wurden Martin Fiedler und Nils Burchatz, die dem Verband bereits in den letzten zwei Jahren vorstanden. Neu in den Vorstand gewählt wurde die ehem. Aufsichtsrätin für Musikwirtschaft Anika Jankowski, die damit die Nachfolge von Claudia Muntschick antritt.

„Ich freue mich sehr, dieses Amt anzutreten“, sagt Anika Jankowski und erklärt zu ihren Plänen: „Die Kultur- und Kreativwirtschaft hat längst nicht den Stellenwerkt erreicht, den sie eigentlich einnehmen sollte. Mein Ziel ist es, in den kommenden Jahren weiterhin für den Wert kreativer Arbeit zu sensibilisieren und dabei das Selbstverständnis der Kreativschaffenden als Wirtschaftsakteure frühzeitig zu fördern. Dies muss m.E. durch mehr Sichtbarkeit und Aufklärungsarbeit zur Kultur- und Kreativwirtschaft geschehen, die ich gern gemeinsam mit dem Verband durch die Realisierung von Projekten erreichen möchte.“

WGD-Vorstand beim Polaroid-Selfie: Martin Fiedler, Anika Jankowski und Nils Burchartz

Unterstützung erfahren sie und der gesamte Vorstand vom Aufsichtsrat. Er ist das wichtigste Organ des Verbandes, wenn es um die Verbandspolitik geht, und besteht aus VertreterInnen der zwölf Teilbranchen der Kultur- und Kreativwirtschaft. In den Aufsichtsrat gewählt wurden Bony Stoev (Rundfunktwirtschaft), Marius Brade (Software/ Games), Peter Schmiedgen (Interdisziplinäres), Jens Krzywinski (Designwirtschaft), Katharina Salomo (Buchmarkt), Antje Wonneberger (Darstellende Kunst), Jens Heinrich (Filmwirtschaft), Maximilian Meixner (Architektur), Antje Friedrich (Bildende Kunst), Jan Frintert (Pressemarkt), Johannes Gerstengarbe (Musikwirtschaft) und Andreas Schanzenbach (Werbemarkt).

Aufsichtsrat und Vorstand werden nun ihre Arbeit aufnehmen. Vorgenommen haben sie sich einiges. Neben dem Ausbau von Netzwerken stehen vor allem die Anregung von brancheninternen und -übergreifenden Kooperationen sowie eine verstärkte Wissensvermittlung zur und durch die Kultur- und Kreativwirtschaft auf dem Plan. Unter dem Motto #DaGehtNochWas wollen Vorstand und Aufsichtsrat in den kommenden Wochen außerdem zeigen, was Dresdens Kultur- und Kreativwirtschaft zu bieten hat und wie sie die Branche unterstützen wollen.

Mehr Informationen dazu finden sich in Kürze unter www.wir-gestalten-dresden.de/dagehtnochwas und in den Social-Media-Kanälen.

Die vollständige Pressemitteilung zur Wahl kann hier heruntergeladen werden.