Di 01.07.´14 LESUNG „Gentrifidingsbums oder eine Stadt für alle“, Christoph Twickel

Als populär sollte er mittlerweile gelten, der Begriff der Gentrifizierung oder eben Gentrifikation, jener Bezeichnung für den sozioökonomischen Strukturwandel von Stadtteilen. Doch was und wer führen zu diesen Veränderungen? Es ist nicht allein die am Profit orientierte Immobilienwirtschaft, die hier eine Rolle spielt und die mit ihr mehr oder weniger verbundene Bauwirtschaft, Banken, Investoren und politische Klasse. Es wird oft von „Pionieren“ gesprochen, Studierende, Künstler_innen und Bohemiens der Alternativkultur, die das eigentliche Gentrifizierungsrädchen erst in Bewegung setzen würden. In diesen Kreisen überlegt man natürlich, ob man selbst das Schmiermittel des „Gentrifidingsbums“ sei und fragt sich: Wie soll man etwas bekämpfen, das man doch selbst produziert? Ist dem tatsächlich so? Wird die Off-Kultur gezielt instrumentalisiert und wenn ja, von wem? Warum kann sich der Charme des Subversiven überhaupt für einen Gentrifizierungsprozess nutzen lassen? Kann dies überhaupt möglich sein?
Neben möglichen Antworten auf diese Fragen unternimmt Christoph Twickel in seinem Buch den Versuch, den Wandel vom wohlfahrtsstaatlichen Modell einer „Stadt für alle“ hin zu einer Stadt, die unter Standort-Konkurrenz steht, zu dechiffrieren. Der globalen wie nationalen Standortkonkurrenz der Städte begegnen diese mittels einer Imagepolitik, die seitens der Rathäuser und auch teilweise der politischen Parteien aktiv betrieben wird. Das sogenannte kreative Prekariat wird dafür gern eingespannt. Exemplarisch nimmt er sich dabei jener Stadt an, in der er lebt und in der er selbst in der „Recht auf Stadt“-Bewegung aktiv ist: Hamburg. Mittels Grassrootsperspektive, die weniger für Stadtplaner_innen, Standentwickler_innen, Stadtpolitiker_innen, Architekten_innen oder Stadtforscher_innen ist, schreibt Twickel für all jene, die sich in den Wandel ihrer Stadt einmischen wollen. Denn, wenn ein Ort langweilig wird, dann verschwinden auch die reichen Leute!

Eintritt frei, aber eine Spende ist gern gesehen

Veranstalter: riesa efau

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Do 26.06.´14 Gründerfrühstück in Dresden #1

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So 31.08.´14 Kreativ arbeiten. Mit Erfolg! Individuelles Beratungsangebot der Bundesinitiatve Kultur- und Kreativwirtschaft

Für Künstler, Kreative und Kulturunternehmer | kostenfrei & individuell | jeden 1. Montag im Monat Von wegen „brotlose Kunst“! Aber wer hilft mir, aus meiner Idee Wert zu schöpfen? Wie finde ich Marktzugänge? Wie komme ich an Kunden? Als Kreativer wirtschaftlich erfolgreich arbeiten – dafür gibt es kein einfaches Erfolgsrezept. Nadine Weise die regionalen Ansprechpartnerin des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes gibt im Rahmen individueller Beratungsgespräche wertvolle Einblicke. Das Angebot der kostenlosen und individuellen Orientierungsberatungen richtet sich insbesondere an die hohe Anzahl von Mikrounternehmen, NeugründerInnen, ProjektemacherInnen und Freelancern aus den Bereichen Architektur, Design, Musik-, Film- und Rundfunkwirtschaft, Kunst- und Buchmarkt, Software- & Games-Industrie, darstellende Künste sowie Presse- und Werbemarkt. Mehr

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