Support your local artists!

Spendenaktion für Künstler*innen, Selbstständige und Freiberufler*innen sowie kleine Unternehmen in Dresden, die durch die Corona-Krise wirtschaftlich stark betroffen sind

 

Unterstütze die Kreativschaffenden deiner Stadt:

Spendenkonto:

Wir gestalten Dresden

Paypal:
www.paypal.me/wirgestaltendresden

Betterplace:
www.betterplace.me/supportyourlocalartists

In Zeiten wie diesen ist Zusammenhalt und Unterstützung gefragt! Unter dem Titel #supportyourlocalartists vereinen sich Dresdner Künstler*innen und Netzwerke der freien Szene, der Klubkultur und der Kultur- und Kreativwirtschaft, um den Kreativschaffenden Dresdens in der gegenwärtigen Corona-Krise eine gemeinsame Stimme zu verleihen und Unterstützung zu leisten.

Unser Ziel: Wir wollen 100.000 Euro Spenden für durch den Corona-Virus wirtschaftlich betroffene Künstler*innen, Selbstständige und Freiberufler*innen sammeln und Betroffenen eine Soforthilfemaßnahme in Höhe von 225,00 Euro zukommen lassen. Schnell und unkompliziert. Dafür benötigen wir eure Unterstützung!

Spendet, teilt die Kampagne oder werdet selbst Teil von ihr!

Ihr seid Künstler*innen und zählt zu den kreativen Herzen dieser Stadt? Dann haben wir noch eine Bitte an euch: Helft uns, auf die aktuelle Situation aufmerksam zu machen und die Spendenkampagnen zu bewerben! Postet künstlerische Beiträge und kurze Clips auf Instagram oder Facebook, auf denen ihr eure Songs spielt, performt, Kapitel aus euren Büchern oder Stücken lest, auflegt – einfach das tut, was eure Profession ist.

Nutzt dafür unsere Vorlagen, verlinkt dabei den Hashtag #supportyourlocalartists und uns Kampagnenmacher (@wirgestaltendresden @klubnetzdresden @tanznetzdresden), damit wir eure Beiträge sehen und sie teilen können. Denn das ist das Ziel: euch zu zeigen! HIER könnt ihr euch eine Anleitung herunterladen.

Kreativschaffende und Klubs stark betroffen

Insbesondere Solo-Selbstständige, Freiberufler*innen, freischaffende Künstler*innen und kleine Unternehmen sind von den derzeitigen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus wirtschaftlich stark betroffen und haben von einem Tag auf den anderen Beschäftigungsverhältnisse und Aufträge verloren. Die Folgen der Eindämmung des öffentlichen Lebens und den daraus resultierenden Schließungen und Veranstaltungsabsagen spüren aber nicht nur Künstler*innen, sondern in hohem Maße auch freie Spielstätten wie etwa Klubs oder Theater, die ihre fortlaufenden Kosten (wie Miete, Strom etc.) und ihre Angestellten nicht mehr bezahlen können. Das schließt ebenso die freien Angestellten bzw. Honorarkräfte hinter den Bühnen, Techniker*innen, Maskenbildner*innen, Bühnenbildner*innen und viele mehr mit ein, sei dies in privaten oder öffentlichen Kultureinrichtungen.

Wir sammeln Spenden und  helfen und unterstützden auch die Initiativen dieser Stadt

Die Netzwerke fordern daher die Politik und die Verwaltung Dresdens zu einem schnellen Handeln und zur Bereitstellung von Soforthilfemaßnahmen für Solo-Selbstständige, Freiberufler*innen und kleine Unternehmen (bis max. 5 Personen) sowie zu einer Unterstützung der freien Spielstätten auf.

Ihr habt Umsatzeinbußen und hohe Auftragsverluste durch die aktuelle Lage zu verzeichnen?

Dann tragt euch unter folgendem Link in unser Formular ein und registiert euch für eine Spende: https://forms.gle/PpWNWNZbUDfn2hn66

Informationen zur Spendenaktion

  • Wo und wie kann ich spenden?

    Wir gestalten Dresden nimmt spenden unter www.betterplace.me/supportyourlocalartists entgegen.

    Spendensummen sind nicht festgesetzt. Gespendet werden kann via Paypal oder durch Überweisung. Alle Informationen dazu finden sich unter dem oben genannten Spendenlink.

  • Wer gewährleistet die Zuteilung der Spenden?

    Die Spendenaktion wird durch WIR GESTALTEN DRESDEN koordiniert und betreut.

    Der Branchenverband der Dresdner Kultur- und Kreativwirtschaft gewährleistet, dass die Spenden nach ausgewählten Kriterien und transparent an Künstler*innen, Solo-Selbstständige, Freiberufler*innen sowie privatwirtschaftliche Spielstätten im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft vergeben werden, die Verdienstausfälle zu verzeichnen haben.

  • Wer erhält eine Spende und wie kann ich als Betroffene*r die eingenommene Spende erhalten?

    Alle Betroffenen können sich in das folgende Formular eintragen: https://forms.gle/PpWNWNZbUDfn2hn66.

    Ihr habt Umsatzeinbußen und Auftragsverluste durch die aktuelle Lage zu verzeichnen?

    Wir möchten euch schnell und unkompliziert helfen! Bitte tragt euch in das Formular ein und füllt die Angaben wahrheitsgemäß aus.Zur Gewährleistung der Angaben behalten wir uns eine Prüfung derselben vor (als Nachweis der Zugehörigkeit zur Kultur- und Kreativwirtschaft zählen KSK-Nachweise oder die Vorlage des letzten Steuerbescheids).

    Die Zuteilung der Spenden erfolgt nach dem First-Come-First-Serve-Prinzip:

    Selbstständige, Freiberufler*innen, Künstler*innen, kleine Unternehmen (bis max. 5 Angestellte) der Kultur- und Kreativwirtschaft (und in Sonderfällen freie Spielstätten) erhalten von uns eine Schenkung in Höhe von 225,00 Euro. Voraussetzung dafür ist, dass sie entsprechende Fördersumme gerade vorhanden ist.

    Der Betrag setzt sich aus einem festen Spendensatz von 250,00 Euro pro Person abzgl. 10% zur Deckung der Betterplace-Gebühren (2,7% + 0,35 Euro pro Spende) und Spenden für Sonderprojekte (7,3%) zusammen, die also auch 1:1 weitergereicht werden.

    Außerdem weisen wir darauf hin, dass das Ausfüllen des Formulars keinen Anspruch auf den Erhalt einer Schenkung enthält.

    https://forms.gle/PpWNWNZbUDfn2hn66

Ansprechpartner

Geschäftsstelle

Bei Fragen zur Aktion könnt ihr euch an unsere Geschäftsstelle wenden. Wir werden versuchen, alle Anfragen zeitnah zu beantworten



kontakt@wir-gestalten-dresden.de
“Die wirtschaftliche Situation für die betroffenen Kreativschaffenden ist prekär, wenn von heute auf morgen die Aufträge und damit Zahlungen wegbrechen. Lebensunterhalte müssen gesichert und fortlaufende Kosten müssen gedeckt werden. Darum ist es umso wichtiger, in solchen Situationen schnell zu reagieren. Die Spendenaktion #supportyourlocalartists ermöglicht es uns, frühzeitig erste Hilfsmaßnahmen zu treffen bis die Politik wirksame Instrumente auf den Weg gebracht hat.”

Nils Burchartz
WGD Vorstand, Geschäftsführer des Bandprobenhauses Volume 11

Wir fordern:

– Soforthilfemaßnahmen für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Form von nicht-rückzahlbarer Zuschüsse

– Umwidmung von Fördermitteln, die in der aktuellen Situation keine Bedarfe decken und nicht abgerufen werden  (z.B. Fonds zur Unterstützung der Kultur- und Kreativschaffenden statt Altelierförderung oder Künstlerstipendien)

– Projektmittel, die digitale / Streaming-Projekte unterstützen

– Mittel zur Förderung von Projekten, die einen künstlerischen, sozialen oder ‚wirtschaftlichen‘ Beitrag während der Zeit des Corona- Virus leisten (Fonds für Projekte, die aus der Not eine Tugend machen)

– (mindestens anteilige) Honorarfortzahlungen an Freiberufler*innen und Honorarkräfte an den städtischen Kulturinstitutionen und Eigenbetrieben (z.B. HSKD)

– eine Unterstützung für freie Spielstätten ( wie freien Clubs und Theater), damit fortlaufende Kosten und Angestellte (mindestens teilweise) weiterbezahlt werden können

– eine verstärkte Berücksichtigung hiesiger Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft bei anstehenden Auftragsvergaben

– Stundung von Steuervorauszahlungen und Steuernachzahlungen

– Stundung von Körperschafts- und Gewerbesteuer

– Aussetzen der Zahlung fortlaufender Strom-, Gas- und Wasserkosten (durch DREWAG)

– zinsvergünstigte (Überbrückungs-)Kredite und schnelle Bürgschaften

– Sicherung von Hilfsfonds, die von Bundes- und Landesebene eingerichtet und bereitgestellt werden und die über möglichst unbürokratische Beantragung auszureichen sind

– Stundung von Mietzahlungen bei städtischen Mietobjekten

 

Wir möchten ebenfalls an die Auftraggeber*innen von Projekten appeliieren, zu überdenken, ob eine Absage wirklich notwendig ist und Lösungen im Sinne aller zu finden (z.B. Verschiebung von Veranstaltungen, Verlangsamung der Projektplanung etc.). Es sollte außerdem geprüft werden, ob eine Vorabzahlung an Kreativschaffende zum jetzigen Zeitpunkt möglich ist.

Unterlagen zur Kampagne